- Mehr Öffis für Wien: 15-Minuten-Takt und attraktive West-Ost-Verbindung quer durch die Stadt.
- Mehr Kapazität: Rund 20.000 Fahrgäste profitieren nach Fertigstellung von verbesserten Bahnverbindungen.
- Mehr Lebensqualität: Sichere Querungen, moderne Bahnhöfe, neue Radverbindungen und weniger Wartezeiten an Bahnübergängen.
Mit dem feierlichen Baustart der Attraktivierung der Verbindungsbahn am 18. September beginnt eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für den öffentlichen Verkehr in Wien. Die Attraktivierung der Verbindungsbahn schafft die Voraussetzungen für eine deutlich leistungsfähigere West-Ost-Verbindung quer durch Wien. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen soll die S80 im 15-Minuten-Takt verkehren und damit doppelt so viele Verbindungen anbieten wie heute. Zwei neue Haltestellen an der Hietzinger Hauptstraße und bei der Stranzenbergbrücke sowie die Modernisierung der Station Wien Speising verbessern das Angebot für Fahrgäste nachhaltig. Rund 20.000 zusätzliche Ein- und Aussteiger:innen pro Tag werden künftig von den neuen Angeboten profitieren.
Die Verbindungsbahn ist ein zentraler Baustein für ein leistungsfähiges und klimafreundliches Mobilitätsangebot in Wien. Mit diesem Ausbau schaffen die ÖBB mehr Kapazität auf der Schiene, bessere Verbindungen und ein attraktiveres Angebot für die Fahrgäste. Nach einem fünfjährigen Behördenverfahren, davon über 3,5 Jahre im Rechtsmittelverfahren, können die ÖBB endlich mit dem Bau beginnen. Die Verbindungsbahn bringt mehr Kapazität, eine Entlastung bestehender Öffi-Linien und eine attraktive West-Ost-Verbindung quer durch die Stadt. Gleichzeitig wird es entlang der Strecke neue Radwege, mehr Grünraum und sichere Querungen für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen geben.
Die Verbindungsbahn ist weit mehr als ein Infrastrukturprojekt. Sie ist ein Schlüsselprojekt für das gesamte Bahnsystem über die Bundeshauptstadt hinaus. Denn mit ihr werden die West- und Südstrecke noch besser miteinander verknüpft und dringend benötigte Kapazitäten für den Nahverkehr geschaffen, die das Bahnnetz insgesamt leistungsfähiger, robuster und zukunftsfit machen.
Mehr Komfort, mehr Sicherheit, mehr Lebensqualität
Auf einer Streckenlänge von fünf Kilometern investieren die ÖBB gemeinsam mit ihren Partnern rund 511,5 Millionen Euro in die Modernisierung der Verbindungsbahn. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen die Errichtung neuer Haltestellen, die Modernisierung bestehender Bahnhöfe, die erstmalige Umsetzung umfassender Lärmschutzmaßnahmen sowie die Auflassung von sechs Eisenbahnkreuzungen zugunsten sicherer und barrierefreier Unterführungen.
Dadurch entstehen nicht nur Verbesserungen für Bahnkund:innen, sondern auch für Anrainer:innen, Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und den Autoverkehr. Wartezeiten an Schranken gehören damit der Vergangenheit an, während gleichzeitig die Sicherheit entlang der Strecke erhöht wird.
Umfassende Information während der Bauzeit
Die Bauarbeiten erfolgen schrittweise in drei Bauabschnitten und erstrecken sich bis 2036. Die ÖBB setzen dabei auf eine umfassende Informationsoffensive mit Informationsveranstaltungen, Projektausstellungen, einer neuen Infobox in der Speisinger Straße sowie laufenden Anrainer:innen- und Fahrgastinformationen. Ziel ist es, die Bevölkerung transparent über die Baufortschritte zu informieren und die Belastungen während der Bauzeit so gering wie möglich zu halten.
Projekt auf einen Blick
- Investitionsvolumen: rund 511,5 Mio. Euro
- Streckenlänge: 5 Kilometer
- Bauzeit: 2026 bis 2036
- Zwei neue Haltestellen und die Modernisierung der Station Wien Speising
- 15-Minuten-Takt der S80 nach Projektabschluss
- Rund 20.000 zusätzliche Ein- und Aussteiger:innen pro Tag
- Auflassung von sechs Eisenbahnkreuzungen und Errichtung barrierefreier Unterführungen