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LOW-Carb Mobility

Low Carb Mobility – Aufbau eines umweltfreundlichen und energieeffizienten Verkehrssystems (Schiene – Straße) Ostregion – Westungarn

Ziel von Low Carb Mobility ist die Verbesserung der multimodalen Vernetzung der Verkehrsträger im Projektgebiet Burgenland – Westungarn, um klimafreundliche Mobilität für alle zu ermöglichen. Insbesondere sollen Maßnahmen und Strategien für den nachhaltigen und umweltschonenden Verkehr der Zukunft innerhalb bzw. zwischen der Projektregion ausgearbeitet und entwickelt werden.

Zu den wichtigsten Outputs des Projekts gehört die Ausarbeitung einer grenzüberschreitenden Elektromobilitätsstrategie, die alle Verkehrsträger der Projektregion umfasst. Weiters werden die Bahnhöfe Wulkaprodersdorf und Fertoszentmiklós zu multimodalen Verkehrsknoten ausgebaut, indem Bahn, Bus, Auto, und Fahrrad mittels Park+Ride- bzw. Bike+Ride-Anlagen und weiteren Services miteinander verknüpft werden. Sie dienen als beispielgebende Projekte im öffentlichen Verkehr.

  • In Wulkaprodersdorf werden eine E-Tankstelle für PKWs sowie Ladestationen und Fahrradabstellplätze für (E-) Fahrräder errichtet.
  • In Fertoszentmiklós wird die Bahnhofsinfrastruktur ertüchtigt, indem die Bahnsteige erneuert, aber auch sämtliche Sicherungs- und Oberleitungsanlagen modernisiert werden. Ein Leitsystem verknüpft B+R und P+R.

Weiters wird im Projekt an der Wissensgenerierung im Hinblick auf alternative Antriebe im öffentlichen Verkehr gearbeitet. Im Zuge von Studien werden für die Umsetzung im grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehr die betriebliche Machbarkeit und ein Anforderungskatalog an die Energiewirtschaft erhoben.

Der Schwerpunkt des VOR liegt in folgenden Bereichen:

Aktuell verkehren einige Bahnstrecken in der Ostregion im Dieselbetrieb, auch grenzüberschreitend nach Ungarn. Die Busflotte ist mit Anfang 2020 noch durchgehend im Dieselbetrieb. Alternative Antriebe gibt es bereits im Testverkehr:auf der Bahn gab es Testfahrten eines Akkuzugs, der sogar im Personenverkehr eingesetzt wurde, sowie eines Wasserstoffzugs.

  • Auch im Busverkehr waren bereits Elektrobusse testweise unterwegs.
  • Die öffentliche Aufmerksamkeit für umweltfreundlichen Verkehr ist sehr hoch.

Daher werden rechtliche, organisatorische und ökologische Rahmenbedingungen im Hinblick auf alternative Antriebe ausgearbeitet. Es werden Fahrzeugunterschiede verschiedener Antriebssysteme, wie Akku und Wasserstoff, untersucht (z.B. Kosten, Ladezeiten, Betriebsstrategie) und die Voraussetzungen für die Betankungs- und Ladeinfrastruktur betrachtet.

Ein wesentlicher Teil macht die Einbindung dieser Systeme in das bestehende ÖV-System in Niederösterreich – Burgenland – Westungarn. Hierfür werden verschiedene Fahrplanmodelle auf Basis der infrastrukturellen, aber auch fahrzeugtechnischen Voraussetzungen, ausgearbeitet. Anforderungen an die Energiewirtschaft werden abschließend betrachtet. Schlussendlich ergibt sich somit eine umfassende Untersuchung alternativer Antriebe im Hinblick auf die technische und wirtschaftliche Machbarkeit.

Förderprogramm: Interreg VA AT-HU; 85% EFRE-Förderungsanteil

Projektdauer: April 2019 – Dezember 2021

Finanzen:

Projektbudget€ 999.330,00
davon EFRE-Förderung€ 849.430,49
Projektbudget VOR€ 243.974,25
davon EFRE-Förderung€ 207.378,11

Arbeitspakete

  • AP M: Projektmanagement
  • AP M: Management
  • AP C: Öffentlichkeitsarbeit
  • AP I1: Multimodaler Knoten Sopron
  • AP I2: Infrastrukturmaßnahmen am Bahnhof Fertoszentmiklós
  • AP T1: Grenzüberschreitende E-Mobilitätsstrategie
  • AP T2: Alternative Antriebe im ÖV

Projektpartner:

Strategische Partner:

Nähere Informationen finden Sie auch auf der Projekt-Website.

Das Projekt wird gefördert durch:

VOR-News zum Projekt

Kick-Off in Sopron

Am 10.12.2019 fand in Sopron die Kick-Off-Veranstaltung des Projektes statt, bei der der VOR zusammen mit den anderen Projektpartnern die Projektinhalte präsentierte. Nähere Informationen finden Sie auf der Website der Mobilitätszentrale Burgenland.