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Fahrgastzuwachs: Positive Bilanz nach Investition auf S7 & S60

Insgesamt 7.000 Fahrgäste mehr auf der Flughafenschnellbahn & Ostbahn (Wien – Bruck/Leitha)

Insgesamt 7.000 Fahrgäste mehr auf der Flughafenschnellbahn & Ostbahn (Wien – Bruck/Leitha)(C) VOR/Paul Liebhart

Wien/St. Pölten. Im September 2017 haben die Länder Niederösterreich und Wien in eine massive Verdichtung auf der Flughafenschnellbahn S7 investiert. Seitdem fahren in der Hauptverkehrszeit (HVZ) vier statt zwei Züge pro Stunde und Richtung zwischen dem Flughafen Wien und Floridsdorf, das entspricht knapp 30 zusätzlichen Zügen pro Werktag. Neben dieser Verdichtung konnte durch eine Umstrukturierung des Angebotes auf der Gesamtstrecke bis Wolfsthal eine Fahrzeitverkürzung um ca. 10 Minuten erreicht werden. „Die Zahlen zeigen, dass die Investitionen von jährlich rund einer Million Euro je Bundesland für die Mehrleistungen auf der S7 notwendig und richtig waren. Das Zusatzangebot wird nach eineinhalb Jahren gut angenommen. So können wir bei den Fahrgastzahlen auf der S7 seit September 2017 einen Anstieg von knapp 30 % verbuchen. Das sind täglich zwischen 6.000 und 7.000 Menschen, die nun zusätzlich auf dieser Strecke unterwegs sind“, so Niederösterreichs Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko. Auch auf der Ostbahn (S60) konnte Ende Dezember 2017 das Bahnangebot verdichtet werden – mit dem tollen Ergebnis von rund 6 % mehr Fahrgästen zwischen Wien Hauptbahnhof und Bruck/Leitha.

„Diese S-Bahn-Maßnahmen konnten wir Hand in Hand mit Niederösterreich umsetzen“, so Peter Hanke, Wiens zuständiger Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Digitalisierung und Internationales. „Durch die gemeinsame Stärkung des ÖV-Angebotes kann die konsequente Verlagerung der Verkehrsströme auf nachhaltigen, klimaschonenden Bahn- und Busverkehr gelingen.“ Auch auf der Strecke der S60, zwischen Wien Hauptbahnhof und Bruck/Leitha wurde die Ausweitung von 2017 von den Pendlerinnen und Pendlern positiv aufgenommen. Die S60-Ausweitung brachte ab Dezember 2017 einen durchgehenden ½-Stunden-Takt an Werktagen ab circa 5 Uhr früh bis 20 Uhr, davor herrschte ganztägig ein Stundentakt bzw. ½-Stunden-Takt in der Hauptverkehrszeit. 

Die grenzübergreifenden Verbesserungen und Anpassungen der Länder Wien, Niederösterreich und Burgenland werden seit bald 35 Jahren im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) abgestimmt, um für alle Fahrgäste die besten Lösungen zu finden. 

Verkehrsverbund Ost-Region (VOR)

Als größter Verkehrsverbund Österreichs vereint VOR alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. VOR ist in diesen drei Bundesländern mit der Planung, Koordination und Optimierung des öffentlichen Verkehrs für jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste betraut. Zu den Kernaufgaben gehören die Tarif- und Fahrplangestaltung ebenso wie Kundenservice und die Vergabe von Verkehrsdienstleistungen. Sämtliche Regional- und Stadtbusleistungen sowie ein Teil der Schienenverkehrsleistungen werden in der Ostregion durch VOR beauftragt. Die ExpertInnen des Verkehrsverbundes sind auch über die Ostregion hinaus als Impulsgeber und Ansprechpartner für intelligente und intermodale Mobilität tätig. 

Mag. Christina Maria Bachmaier

Mag. Christina Maria Bachmaier
VOR


christina.bachmaier@vor.at
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