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Verkehrsverbund Ost-Region (VOR): Start ins neue Fahrplanjahr am 13. Dezember 2015

Öffentlicher Verkehr in neuem Takt!

Am Sonntag, 13. Dezember 2015, findet durch die Vollinbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofes in Wien und die Forcierung eines Integrierten Taktfahrplanes durch die ÖBB der umfangreichste Fahrplanwechsel der letzten Jahre im Verkehrsverbund OstRegion (VOR) statt. VOR nimmt den Fahrplanwechsel zum Anlass, Optimierungen auf Bus- und Bahnlinien in Niederösterreich und dem Burgenland umzusetzen. Im regionalen Linienbusverkehr erfolgen umfassende Änderungen insbesondere in der Region Krems – Hollabrunn, Nordburgenland und der Region Römerland Carnuntum. Der Hauptvorteil des neuen Fahrplansystems: Durch ein durchgängiges Knotenkonzept können rasche Umsteigezeiten und bessere Verbindungen in alle Richtungen umgesetzt werden Alle neuen Fahrpläne und Routen sind auf www.vor.at bzw. über die kostenlose AnachB|VORApp für Smartphones ersichtlich.

„Ein Riesenvorteil des neuen Fahrplans liegt im einheitlichen Taktmuster. Bus und Bahn fahren künftig in der Ostregion großteils im Takt und die Fahrgäste können sich die Fahrzeiten leichter merken“, so VOR-Geschäftsführer Wolfgang Schroll. „Damit wird ein durchgängiges Knotenkonzept mit raschen Umsteigezeiten und besseren Verbindungen in alle Richtungen möglich“, unterstreicht VOR-Geschäftsführer Thomas Bohrn und verweist beispielhaft auf den Hauptbahnhof St. Pölten, wo Traisentalbahn, Mariazellerbahn, Kremser Bahn und Westbahn Richtung Wien Westbahnhof, Wien Hauptbahnhof, Flughafen Wien Schwechat, aber auch Amstetten bzw. weiter in den Westen verknüpft werden. Zudem werden auch die Buslinien in der gesamten Ostregion sowohl untereinander als auch mit dem Bahnangebot in der Region noch besser verknüpft.

 

Zentrale Änderungen auf einzelnen Bahnstrecken in der Ostregion:

Franz-Josefs-Bahn (FJB) (Wien Franz-Josefs Bahnhof – Gmünd)

- ½-Stunden-Takt bis Sigmundsherberg mit Anschluss nach Horn in der Hauptverkehrszeit (HVZ)

- ½-Stunden-Takt bis Krems (HVZ)

- Stundentakt bis Gmünd (HVZ)

- Weiterhin Sprinterzüge Wien – Gmünd 

 

Kremser Bahn (Krems – St. Pölten)

- ganztägiger Stundentakt, zur Hauptreisezeit ½-Stunden-Takt für Pendler/Schüler

- Optimierte Verbindungen Krems-Wien über St. Pölten

- Stündliche Anschlüsse aus dem Kamptal und den REX-Zügen aus der Region Wagram 

 

Kamptalbahn (Krems – Hadersdorf – Sigmundsherberg)

- Verbesserte Anschlüsse in Sigmundsherberg und Hadersdorf am Kamp Richtung Wien

- Ganztägige Verbindungen von/nach St. Pölten mit kurzen Reisezeiten bzw. raschen Umstiegen

- ½-Stunden-Takt in Lastrichtung St. Pölten-Krems-Gars (HVZ)

- Zusätzliche Anschlüsse Horn – Sigmundsherberg für Pendler in HVZ und am Wochenende im 2-Stundentakt von 6 bis 20 Uhr

- Sommersaison Stundentakt am Wochenenende für Rad- und Ausflugsverkehr vom 1. Mai bis 30. September

 

Innere Westbahn / Westbahn Wienerwald (Westbahnhof – Neulengbach – St. Pölten)

- Vereinheitlichung des Angebotes auf rasche REX-Züge mit Anschlüssen durch die S-Bahn

- REX-Halbstundentakt morgens und nachmittags

- Umsteigeanschluss REX/S-Bahn in Neulengbach Stadt

- S-Bahn: Halbstundentakt bis Tullnerbach-Pressbaum (Mo-Sa), sowie sonntags bis Unter Purkersdorf sowie 15-Minuten-Takt bis Unter Purkersdorf

- S-Bahn Stundentakt ab Tullnerbach-Pressbaum bis Neulengbach

- S80 verkehrt in der Hauptverkehrszeit von Unter Purkersdorf über Wien Hütteldorf, Wien Meidling (Anschluss zur Südbahn, S-Bahn Stammstrecke), Wien Hauptbahnhof (Anschluss Ostbahn, E-Netz-Nordburgenland), nach Hirschstetten

 

Traisentalbahn (St. Pölten - Traisen - Hainfeld / Lilienfeld / Schrambach)

- 30 Minuten-Takt morgens von Schrambach und Hainfeld nach St. Pölten

- Täglicher Stundentakt St. Pölten – Traisen

- Samstag Stundentakt nach Lilienfeld (Schrambach) und Hainfeld 

 

Erlauftalbahn (Scheibbs - Pöchlarn)

- Ganztägiges Taktsystem mit Anschluss im Knoten Pöchlarn jeweils zur halben Stunde nach St. Pölten, Amstetten, Wien und Linz

- Ganztägiger Stundentakt wird morgens auf einen Halbstundentakt verdichtet 

 

Ostbahn (Wien über Bruck/Leitha Richtung Kittsee, Nickelsdorf, Neusiedl am See)

- Ostbahn Elektro-Netz im Nordburgenland: Alle Abfahrten werden um 15 Minuten vorverlegt.

- Taktknoten in Neusiedl am See wird zur vollen Stunde angefahren

- Bessere Vertaktung für die PendlerInnen im Früh- und Abendverkehr

- Durchbindung der S-Bahn S60 über Wien Hbf. auf die Pottendorfer Linie 

 

Mattersburgerbahn (Wr. Neustadt – Mattersburg – Sopron)

- Hauptverkehrszeit 30-Minuten-Takt zwischen Wr. Neustadt und Mattersburg

- Anbindung des Taktknoten Wiener Neustadt zur Minute ´30

 

Raaberbahn (Ebenfurth – Wulkaprodersdorf – Sopron – Deutschkreutz)

- Abfahrten werden 15 Minuten vorverlegt

- Verbesserte Anschlüsse in Sopron von/nach Mattersburg sowie von/nach Deutschkreutz 

Um das verbesserte Gesamtangebot umsetzen zu können, mussten einige wenig benutzte Bahn-Haltestellen geschlossen werden (an der Franz-Josefs-Bahn / Kremser Bahn). Für die betroffenen Fahrgäste wurden Alternativlösungen erarbeitet.

 

Die wesentlichen Änderungen im Regionalbusverkehr

VOR führt auch im Regionalbusverkehr neue Linien und Kurse ein. Besonderer Wert wurde auf die Bedürfnisse der SchülerInnen und BerufspendlerInnen gelegt. Die größten Veränderungen gibt es mit der Neuordnung des Regionalverkehrs in den Regionen Krems - Hollabrunn, Nordburgenland und dem Römerland Carnuntum mit insgesamt 49 Buslinien und einer Jahresleistung von rund 7,55 Mio. km. Dabei kommen moderne Regionalbusse in einheitlichem Design des Verkehrsverbundes Ost-Region im Linienverkehr zum Einsatz. Dieses werden in den kommenden Jahren auf die gesamte Ostregion ausgeweitet.

Alle neuen Fahrpläne und Routen sind auf www.vor.at bzw. über die kostenlose AnachB|VOR-App für Smartphones ersichtlich.

 

Verkehrsverbund Ost-Region (VOR): Besser unterwegs

VOR wurde am 3. Juni 1984 mit einem einheitlichen Ticket, Tarif und einem gemeinsamen Fahrplan für Wien und das Umland vereinbart. Waren zu Beginn Wiener Linien, ÖBB und Wiener Lokalbahnen dabei, so vereint VOR mit dem dazugehörigen VVNB (Verkehrsverbund Niederösterreich-Burgenland) als größter Verkehrsverbund Österreichs nunmehr alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Heute ist VOR eine Mobilitätsagentur, die für Planungs-, Koordinations- und Optimierungsaufgaben im öffentlichen Verkehr in den drei Bundesländern zuständig ist. Jährlich nützen über 1 Mrd. Fahrgäste die vielfältigen Öffi-Angebote in der Ostregion. Als moderner und innovativer Dienstleister bietet VOR zudem kundenorientierte Service- und Tarifleistungen im öffentlichen Verkehr. VOR ist auch über die Ostregion hinaus als Impulsgeber und Ansprechpartner für intelligente Mobilität bekannt.

Georg Huemer

Georg Huemer
Mediensprecher


georg.huemer@vor.at
+43 1 955 55 1512
+43 664 60 955 1512


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